Biografie

Tradition und Moderne – diesem Motto hat sich der Österreicher Wolfgang Kogert in besonderer Weise verschrieben.

Kogert ist Organist an der traditionsreichen Wiener Hofburgkapelle, wo er mit der Wiener Hofmusikkapelle, bestehend aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, der Wiener Sängerknaben und des Herrenchores der Wiener Staatsoper, musiziert.

Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich der zeitgenössischen Musik. Als Solist brachte er mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien die Orgelkonzerte von Bernd Richard Deutsch und Thomas Amann im Wiener Musikverein zur Uraufführung. Komponistinnen und Komponisten wie Klaus Lang, Manuela Kerer, Christoph Herndler, Gerald Resch, Katharina Klement, Wolfgang Suppan und Gerhard E. Winkler haben eigens für ihn Werke geschrieben.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn u.a. nach Tokio, Moskau, Brüssel und Oslo sowie zu Festivals wie Wien Modern, Bachfest Leipzig, Scelsi-Festival Basel, Hildebrandt-Tage Naumburg und Orgelmixturen Köln.

Beim Internationalen Wedstrijd Musica Antiqua in Brügge wurde Kogert 2006 mit einem vielbeachteten ersten Preis ausgezeichnet, 2013 war er Artist in Residence an der Cité Internationale des Arts in Paris.

Kogerts Einspielung der Orgelwerke von Johann Caspar Kerll wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2015 erschien seine CD »B-A-Cer-Ha« mit Orgelmusik von Friedrich Cerha und Johann Sebastian Bach, 2018 die CD »Rejoice« mit dem Salzburger Bachchor unter der Leitung von Alois Glaßner mit Werken des 20. Jahrhunderts.

Lehre

Nach sechs Jahren Unterrichtstätigkeit in Orgel und Improvisation an der Hochschule für Musik Detmold ist Wolfgang Kogert seit 2015 Lehrender für Orgel an der Universität Mozarteum Salzburg.

Zu Kursen, Vorträgen und Konzerten wurde er u.a. von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien sowie der Kunstuniversität Graz eingeladen.

Jurytätigkeit (Österreichische Staatsstipendien für Komposition, Kompositionsförderungen, TEMSIG-Competition Slovenia, etc.)

Presse-Downloads

Pressefotos (Copyright: Lukas Beck):